Lichtskulpturen von Fabelwesen

 

 

 

 

   

 

   

Brigitte Metzmacher

Ausstellungen

"Wasser ist Leben"        

Brigitte Metzmacher

Vita

Malerei

Skulpturen

Wasser ist Leben

Rheinblicke 1

Rheinblicke 2

Landesgartenschau

Sonnenuhren

Wegweiser

Nöck


Eine drei Meter hohe Installation aus 

Rheinschwemmholz

 

Der Nöck  

Der Nöck, ein männlicher Wassergeist aus der

nordischen Sagenwelt. Er gilt als Genius der 

Musik, der zu seiner Zauberharfe singend die

Menschen Musik lehrt. Jene müssen sich

revanchieren, indem sie ihm Erlösung und Auferstehung verheißen.

Der Nöck von Brigitte Metzmacher ist eine drei

Meter hohe, aus Rheinschwemmholz gefertigte

Gestalt. Das Holz wurde am gesamten Lauf des

Rheines gesammelt und zu dieser Sagengestalt

geformt. 

 

Um die Skulptur des Nöck sind weitere hölzerne

Wasser und Fabelgetier versammelt.

Über all die Wasser- und Fabelwesen ist er 

die gebietende Gestalt. Surreale Fabelwesen 

aus Flüssen und Seen mit geheimnisvollem innerem Leuchten stehen ihm zur Seite.

Diese Wesen sind Lichtskulpturen aus glasierter

Keramik und geben uns beim Betrachten

den Schlüssel zu unserer eigenen Welt der

Fantasie.  

 

 

 

 

 

Kunstraum "Alter Faulturm"
Foto Ralf Krieger

 

Ausstellung im Rahmen der Expo 2000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung der Ausstellung 

"Wasser ist Leben" 

durch OB Fritz Schramma und 

Tiefbaudezernent Hubertus Oehlmann

 

 

 

 

 

Der Nöck

(Text: August Kopisch, Musik: Carl Loewe)

 

Es tönt des Nöcken Harfenschall:

Da steht der wilde Wasserfall,

Umschwebt mit Schaum und Wogen,

Den Nöck im Regenbogen!

Die Bäume neigen

Sich tief und schweigen,

Und atmend horcht die Nachtigall.

 

Nöck, was hilft das Singen dein?

Du kannst ja doch nicht selig sein!

Wie kann dein Singen taugen?

Der Nöck erhebt die Augen,

Sieht an die Kleinen,

Beginnt zu weinen...

Und senkt sich in die Flut hinein.

 

Da rauscht und braust der Wasserfall,

Hoch fliegt hinweg die Nachtigall,

Die Bäume heben mächtig

Die Häupter grün und prächtig.

Oh weh, es haben

Die wilden Knaben

Den Nöck betrübt im Wasserfall!

 

Komm wieder Nöck, du singt so schön!

Wer singt, kann in den Himmel gehen!

Du wirst mit deinem Klingen

Zum Paradiese dringen!

O komm, es haben

Gescherzt die Knaben;

Komm wieder Nöck, und singe schön!

 

Da tönt des Nöcken Harfenschall,

Und wieder steht der Wasserfall,

Umschwebt mit Schaum und Wogen

Den Nöck im Regenbogen.

Die Bäume neigen

Sich tief und schweigen,

Und atmend horcht die Nachtigall.

 

Es spielt der Nöck und singt mit Macht

Von Meer und Erd und Himmelspracht.

Mit Singen kann er lachen

Und selig weinen machen! –

Der Wald erbebet,

Die Sonn entschwebet...

Er singt bis in die Sternennacht.  

 

NRW@night

Finissage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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