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Detail Zeigersäule mit Scheibe aus fluoreszierendem Kunststoff (Sonnensymbol)
Sonnenauge |
Brigitte Metzmacher | ||
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Sonnenuhren |
Einweihung
der Sonnenuhr |
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Die Vorarbeit Manfred Witowski und Hans Metzmacher mit einem Modell der Sonnenuhr Maßstab 1:10 beim Stadtteilfest in der Fußgängerzone Leverkusen-Schlebusch |
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Erläuterungen zur Sonnenuhr in Leverkusen MeckhofenDas Wohngebiet Meckhofen befindet sich am östlichen Rand des Stadtgebietes von Leverkusen in landwirtschaftlich reizvoller und exponierter Lage am Übergang
des Bergischen Landes zur Rheinebene. Innerhalb der Siedlungsflächen werden großzügige Grünanlagen mit Spiel- und Ruhezonen für die Bewohner angelegt, die vom Siedlungsraum in die offene
Landschaft übergleiten. Die gesamte Grünstruktur bietet einen hohen Erholungs-, Erlebnis- und Freizeitwert, nicht nur für die Kinder, sondern für alle Altersgruppen
in Meckhofen und den angrenzenden Wohngebieten. Im Bereich einer Grünzone sollte ein Platz entstehen, der zum Verweilen und als Treffpunkt für die Anwohner dient. Eine Bodensonnenuhr eignet sich hierfür in besonderem Maße. Von einer Sonnenuhr geht eine gewisse "Aura des Geheimnisvollen" aus. Sie weckt Neugierde und alleine durch Beobachtung des Schattenlaufes werden an den
Besucher astronomische Zusammenhänge vermittelt. Im Zeitalter der digitalen Technik sind Begriffe wie Zeit auf Pulsierfrequenzen von Atomen oder Quarzen reduziert, die in ihrer
gleichbleibenden Genauigkeit nicht zu übertreffen sind. Die natürlichen Zeitabläufe sind dagegen fließend und in einer gewissen Weise an Veränderungen gebunden, wie die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Erde auf der elliptischen Umlaufbahn um die Sonne. Auch Begriffe wie Erdachse, Sommersonnenwende, Tag- und Nachtgleiche, Wintersonnenwende oder Beziehungen zwischen Meridianen und Mitteleuropäischer Zeit werden durch eine Sonnenuhr deutlich und von den Besuchern
"entdeckt". Der Grundriss der Uhr in Meckhofen ist kreisförmig und hat einen Durchmesser von ca. 20 Meter. Die Stundenlinien sind durch in den Boden eingelassene Bahnschienen markiert, die seitlich durch Pflasterbänder begleitet werden. Die Linie der Sommersonnenwende, der Wintersonnenwende und der Tag- und Nachtgleiche sind nur durch Pflasterbänder dargestellt. Die Stundensteine sind als Sitzsteine konzipiert und sollen zum Verweilen und Beobachten dienen. Für den Bau der Stundensteine, der Mittagsteine und den Zeiger wurden insgesamt zehn Grundformen verwendet, die miteinander
kombiniert, immer unterschiedliche Formen entstehen ließen. So hat jeder Stundenstein seine eigene Form. Die Mittagsteine sind einheitlich gestaltet, um sie von den Stundensteinen abzusetzen. Sie zeigen an, wann in den Leverkusener Partnerstädten Mittag (Sonnenhöchststand) ist. Der Zeiger hat eine Höhe von zwei Meter. An seiner Spitze befindet sich ein Sonnenauge (eine Metallscheibe mit einer kreisförmigen Öffnung).
Die Scheibe wirft einen Schatten auf das Zifferblatt. Durch das Sonnenauge wird gleichzeitig ein punktförmiger heller Sonnenfleck auf das Zifferblatt projiziert, an dem nun die Uhrzeit abgelesen werden kann. Es können die Mitteleuropäische Zeit (MEZ = römische Zahlen), die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ = arabische Zahlen), und in Kalenderfunktion die Sommersonnenwende, die Wintersonnenwende und die Tag- und Nachtgleiche abgelesen werden. Wichtig ist zu wissen, dass jede Sonnenuhr ein Unikat ist, weil sie auf den jeweiligen Standpunkt hin berechnet werden muss. Die
gestalterische Form der Uhr ist hiervon unabhängig.
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Delegation der Stadtregierung Oulu (Finnland) setzt die Plakette in den Partnerstadt-Mittagsstein der Sonnenuhr Meckhofen 15.09.2002, 15.00Uhr
Delegation aus Nazareth-Illit (Israel) setzt die Plakette in den Partnerstadt-Mittagsstein der Sonnenuhr Meckhofen 26.06.2002
v.l.n.r. Britta
Berg, Leverkusener Anzeiger Herr
Groß, Pressesprecher von Nazareth-Illit Menachem
Ariav, Oberbürgermeister von Nazareth-Illit und Ehrenbürger der Stadt
Leverkusen Paul Hebbel, damaliger Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen |
v.l.n.r. Hans
Metzmacher, Idee
und Berechnung Irmgard
Goldmann Bürgermeisterin
CDU, Dr.
Josef Meyer Vorstandssprecher
der Baugrund, Dr.
Walter Mende, Fraktionsvorsitzender
SPD, Raimund
Gietzen, Bezirksvorsteher, Dr.
Hans-Eckart Krajewski, Technischer Beigeordneter für das Bauwesen, Brigitte
Metzmacher, künstlerischer
Entwurf, Ernst
Küchler, Mitglied des Bundestages SPD (jetzt
Oberbürgermeister von Leverkusen)
v.l.n.r. Anneli Korhonen (Stadtverwaltung Oulu) Heikki Keränen (Mitglied der Stadtregierung von Oulu) Matti Pikkarainen (Vorsitzender der Stadtregierung und Delegationsleiter) Manfred Herpolsheimer (Vorsitzender des Vorstandes der Sparkassen Leverkusen) damaliger Oberbürgermeister Paul Hebbel Gisela Hebbel Frau Herpolsheimer Hans Metzmacher
Zifferblattdetail
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